Museumsmühle Abbenrode am Elm

Trieur

     

Fast immer folgt einem Aspirateur der Trieur, eine weitere Getreide-Reinigungseinrichtung. Aufgabe des Trieurs ist es, aus dem fast vollständig gereinigtem Getreide noch die Fremdkörper zu entfernen, die aufgrund gleicher Größe nicht aussortiert werden konnten. Ebenso kann das giftige Mutterkorn, eine Pilzkrankheit des Getreides, ausgesondert werden. Im Trieur befindet sich ein langsam drehender, liegender Zylinder, in dessen Innenseite sich Vertiefungen mit einem bestimmten Profil befinden. In diese Vertiefung passen genau nur die Getreidekörner hinein, alle anderen Teile, die eine andere Form aufweisen, passen entweder nicht hinein oder liegen nur ganz lose in den Vertiefungen. Durch die Drehung wird das Getreide nach oben gedreht und fällt in eine fest stehende, geneigte Mulde. Alle anderen aussortieren Teile verbleiben zunächst im ebenfalls leicht geneigten Zylinder und werden dann am Ende nach außen befördert. Das gereinigte Getreide läuft durch die Mulde weiter in ein Holzrohr oder einen Elevator zum Mahlgang oder zur Schälmaschine.

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